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Freitag, 14. August 2026

Herr Border Collie macht Urlaub an der Nordsee 🐾🌊

Eine Woche zwischen Meer, Eis und jeder Menge Abenteuer
Also.
Meine Menschen behaupten, sie hätten Urlaub gemacht.
Ich sehe das etwas anders.
Ich hatte schließlich jede Menge Arbeit.
Menschen beobachten, neue Gerüche untersuchen, Hunde kennenlernen, Strand erkunden, beim Cachen mitlaufen und regelmäßig dafür sorgen, dass meine Menschen nicht vergessen, Pausen zu machen.
Aber fangen wir vorne an.
Tag 1 – Wo sind wir hier?
Gegen 9 Uhr ging es endlich los.
Nach einer Fahrt kamen wir genau zur Mittagszeit an unserem Campingplatz in Cuxhaven-Duhnen-Döse an. Leider mussten wir noch eine ganze Stunde warten, bevor meine Menschen endlich einchecken durften.
Eine Stunde!
Ich sage dazu jetzt nichts.
Dann wurde unser Platz bezogen. Meine Menschen fanden ihn schön. Ich fand vor allem interessant, was es dort alles zu erschnüffeln gab.
Nur dieser Kies unter den Füßen war irgendwie gewöhnungsbedürftig.
Tag 2 – Viel Sonne und wenig Bewegung
Der zweite Tag war ausgesprochen ruhig.
Frühstück mit meinen Menschen, viel Sonne und ziemlich viel Wärme.
Meine Menschen entschieden irgendwann, dass ein Mittagsschläfchen eine gute Idee wäre.
Ich war natürlich anderer Meinung.
Aber ich habe mich großzügigerweise angepasst.
Am Nachmittag kam ein Eiswagen. Meine Menschen waren begeistert.
Danach gingen sie einkaufen und abends wurde gegrillt.
Ich übernehme keine Verantwortung dafür, was dabei alles auf den Grill kam.

Tag 3 – Familienbesuch
Das Frühstück begann heute ziemlich chaotisch.
Die einen waren schon wach, die anderen noch im Land der Träume. Die Kleine und ihr Freund packten bereits ihre Sachen zusammen.
Dann ging es zum Duhner Wattrennen.
Dort gab es Fischbrötchen, Eis, Crepes und Getränke.
Ich möchte an dieser Stelle festhalten, dass meine Menschen offenbar sehr gut darin sind, sich selbst zu versorgen.
Irgendwann hieß es dann Abschied nehmen.
Die Familie fuhr beziehungsweise verabschiedete sich – und plötzlich waren wieder nur wir da.
Meine Menschen und ich.
Und sie hatten Hochzeitstag.
30 Jahre!
Ich bin zwar noch nicht so lange dabei, aber ich finde, sie machen das ganz ordentlich. ❤️
Tag 4 – Kugelbake und Cuxhaven
Heute ging es mit meinen Menschen zur Kugelbake.
Meer!
Neue Gerüche!
Neue Wege!
Und natürlich durfte auch Cuxhaven nicht fehlen.
Meine Menschen aßen Fischbrötchen und gingen ein bisschen shoppen.
Ich habe mich derweil auf meine Kernkompetenzen konzentriert: dabei sein und beobachten.
Am Abend gab es Pizza.
Meine Menschen waren zufrieden.
Ich auch.
Tag 5 – Endlich Hundestrand!
Heute war mein Tag!
Nach dem Frühstück ging es nach Sahlenburg zum Hundestrand. 🐾🌊
Und was soll ich sagen?
Es war großartig!
Sand, Wasser, Gerüche und jede Menge Möglichkeiten, sich zu bewegen.
Und als wäre das noch nicht genug gewesen, gab es im angrenzenden Hundeauslauf auch noch jede Menge Tobe- und Rennkumpels.
Ich hatte also ordentlich zu tun.
Meine Menschen gönnten sich anschließend Eis und Souvenirläden.
Später ging es noch nach Dorum, wo wir schon zu Pfingsten gewesen waren.
Dort gab es – Überraschung – Fischbrötchen.
Ich glaube, meine Menschen haben ein kleines Fischbrötchenproblem.
Danach zurück zum Campingplatz.
Die angekündigte Sonnenfinsternis haben wir übrigens verpasst beziehungsweise bewusst ignoriert.
Stattdessen wurde gegrillt.
Ich finde, das war eine gute Entscheidung.

Tag 6 – Hitze!
Heute war es richtig heiß.
So heiß, dass selbst ich keinen großen Bedarf an ausgedehnten Spaziergängen hatte.
Wir waren nur kurz im Hundeauslauf.
Später durfte ich mit Herrchen noch einmal zum Cachen los. Das war schon deutlich besser.
Währenddessen begann auf dem Campingplatz langsam das große Aufräumen.
Das Vorzelt wurde abgebaut.
Sachen wurden zusammengeräumt.
Meine Menschen machten diesen Blick, den sie immer haben, wenn ein schöner Tag oder Urlaub langsam zu Ende geht.
Abends kam der Eiswagen Toni.
Eis!
Später gab es noch etwas vom Bistro.
Ein würdiger letzter Abend.
Tag 7 – Heimreise
Heute war Abreisetag.
Meine Menschen frühstückten noch ganz gemütlich.
Frauchen hatte leider Kopfschmerzen und deshalb ging alles ein bisschen langsamer.
Ich hingegen war bereits bestens vorbereitet.
Gassi: erledigt.
Medikamente: erledigt.
Frühstück: erledigt.
Ich war startklar.
Meine Menschen mussten nur noch den Rest zusammenpacken.
Dann war es soweit.
Wir verließen unseren schönen Campingplatz.
Mit einem weinenden und einem lachenden Auge, sagen meine Menschen.
Ich weiß nicht genau, was das bedeutet.
Aber ich weiß:
Es war eine schöne Woche.
Ich hatte Strand, Hunde, neue Gerüche, Abenteuer, Camping und ganz viel Zeit mit meinen Menschen.
Und jetzt geht es nach Hause.
Frauchen sagt, sie freut sich darauf.
Ich glaube, ich mich auch.
Denn egal, wo wir sind:
Zuhause ist da, wo meine Menschen sind. 🐾❤️
Euer Scapa
– seines Zeichens Border Collie, Strandexperte, Campingbegleiter und gelegentlich leicht überforderter Hundeauslaufbesucher.